Wanderung am Mainzusammenfluss bei Kulmbach

Helmut und Sophia Pöhner mit Cooper hatten sich das dritte Wochende  im Oktober ausgesucht und zur Wanderung nach Kulmbach/Burghaig eingeladen. Die Wetterprognose versprach nichts Gutes für diesen Tag und so war es dann auch, es regnete beständig.

Als Treff- und Ausgangspunkt war das Hotel und Gaststätte Weinbrück in Burghaig angegeben. Die sehr gute Ausschilderung ließ uns den Parkplatz gleich finden. Wir sahen erst einmal nur Regenschirme und ein paar wenige Beagle. Dann entdeckten wir einen kleinen Sonnenschirm und den aufgebauten Präsent- und Verpflegungstisch von Helmut Pöhner.  Immer mehr Teilnehmer trafen ein, die sich mit Schmalzgebäck und Getränken stärken konnten. Für die Hunde gab es die obligatorische Leckerlitüte im Megaformat.

10.30 Uhr rückte näher und somit die Startzeit, es hatten sich zwischenzeitlich 41 Wanderer mit 20 Hunden eingefunden. Zum Start geblasen ging es erst einmal durch den kleinen Ort Burghaig.  Am Ende dieses Ortes erblickten wir die weiten Wiesen der Mainaue und zu unserer Freude hatte auch just im Moment der Regen aufgehört. Auf einem ebenen und kinderwagenfreundlichen Weg, gut für die Eltern, die den Bollerwagen mit Tochter hinter sich her zogen, marschierten wir entspannt zu einem der vielen Seen –Kieswäsch– genannt.  Auf der Wiese am Ufer des Sees formierte sich die Meute zum Gruppenfoto. Birgit und Andreas Kahle luden zu Birgits Geburtstag auf ein Gläschen Likör ein, danach ging es weitläufig an dem See vorbei  in Richtung Mainzusammenfluss. Zwei uns entgegenkommende Hundebesitzer  wurden nach Beaglemanier heftigst verbellt und nachdem sich wieder alle beruhigt weiter auf den Weg machten, war auch schon die kleine Brücke in Sicht, die über den Mainzusammenfluss führte. Ab hier konnten die Slow-Beagler abkürzen.

Da Kulmbach nicht nur durch die Plassenburg mit seinem weltgrößten Zinnfigurenmusseum und Bier bekannt ist, sondern auch in Zusammenhang mit dem Mainzusammenfluss erwähnt ist, waren wir auf den besonderen Moment gespannt. Gelernt haben wir, daß sich die Quelle des Weißen Mains im Fichtelgebirge befindet und die des Roten Mains in der Fränkischen Alb. Südwestlich bei Kulmbach vereinen sich die beiden Quellflüsse zu einem Strom, der bei Mainz in den Rhein mündet.

Also, oben auf der kleinen Brücke erblickten wir zwei kleine Flüsschen, die zusammen einen Fluß bildeten. Der reich mit Infotafeln bestückte Platz informierte im Detail die besonders Wissensdurstigen.

Hier mussten wir umkehren, ein Stück des selben Weges wieder zurück und an idyllischen Seen vorbei führte unser Weg  zurück zum Parkplatz. Hunde wurden abfrottiert, Schuhe gewechselt und nach über 2 Stunden Wanderzeit  freuten wir uns aufs Hinsetzen. In einem separaten Raum hatten alle bequem Platz. Besonders hervorheben muß man, daß das Hotel an diesem Tag eigentlich geschlossen hätte, aber H. Pöhner hat es ermöglicht, daß extra für uns geöffnet wurde. Die Bedienung hatte alle Hände voll zu tun, trotz den vorbestellten Speisen und des Geräuschpegels unserer Hunde, alles an den Mann zu bringen.

Nach dem Essen bedankte sich Heinrich Heling für das Kommen der Wanderer von nah und fern, ging auf die bevorstehende Mitgliederversammlung im nächsten Jahr ein und bat um Unterstützung in Form von Berichten, damit die Gazette weiterhin so bunt und informativ bleiben und möglichst auch termingerecht versandt werden kann.

Helmut und Sophia Pöhner haben uns wieder einen schönen und abwechslungsreichen Tag geboten. Dafür bedanken wir uns ganz herzlich. Wir hoffen auf „Fortsetzung folgt“.

Inge Behlert mit Lester

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