Neujahrswanderung in Thalmassing

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Wie heißt es so schön – schlimmer kommt`s nimmer – gemeint war die katastrophale Wetterprognose.

Beate und Heinrich Heling wollten der Landesgruppe eine ganz besondere Neujahrswanderung anbieten, und zwar einen Spaziergang rund um Thalmassing mit anschließendem Kesselgulasch mit von Beate selbstgebackenem Brot am Lagerfeuer auf der eingezäunten beaglesicheren Hundewiese in selbigem großen Garten. Ein benachbarter Bauer hatte freundlicherweise seine Hofeinfahrt als Parkmöglichkeit zur Verfügung gestellt, die ankommenden Fahrzeuge mit seiner Hilfe eingewiesen. Heinrich und Beate begrüßten 26 unermüdliche Teilnehmer mit 15 Hunden von den ursprünglich angemeldeten ca. 50 Personen mit einem Plätzchenbeagle und einer Leckerlitüte.

Heinrich erklärte die Wanderstrecke: Feld- und Waldwege rund um Thalmassing, die genaue Strecke richte sich nach der Begehbarkeit der Wege. Außerdem bat er, die Hunde angeleint zu lassen, obwohl man jetzt durch den Schnee keinen Hasen auf den Feldern sieht, da manche einsinken aber Hope und Clair haben es geschafft, bei einem Gassigang auf einen draufzutreten, der im Schnee versunken war. Was dann folgte, kennt wohl jeder Beaglebesitzer.

Die Gruppe startete um 10.30 Uhr und gemütlich wanderten wir auf ganz gut begehbaren Feldwegen aus Thalmassing hinaus. Es ging etwas bergan und wir hatten einen weiten Blick in die verschneite Oberpfälzer Landschaft.  Der Weg führte uns weiter zu dem kleinen Bach Pfatter und an ihm entlang hatten wir nach 1 ½ Stunden unseren Ausgangspunkt wieder erreicht.

Das Wetter hatte Helings morgens einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, denn das Zelt, das lange vorgeplant und mit Mühe aufgestellt worden war, machte ein plötzlicher Sturm zunichte und krachte voll in sich zusammen. Bänke wurden umgestellt und Beate richtete die Küche mit Kochstellen auf der kleinen Terrasse zur Küche ein. Die Idee eines prasselnden Lagerfeuers war toll, aber in den Genuß eines fantastischen Kesselgulaschs, einer Kürbiscremesuppe und dem selbstgebackenen Brot frisch aus dem Backhäuschen kamen wir alle Male. Zum Aufwärmen hatte Beate Quittenpunsch und Kräutertee zubereitet. Zwischenzeitlich tobten die jungen Hunde auf der Wiese, die älteren beäugten Brot und gefüllte Teller ihrer und nicht nur deren  Besitzer erwartungsvoll, um doch ein Häppchen zu ergattern, was teilweise mit heftigem Anspringen eingefordert wurde.  Waschmaschinen hatten später bestimmt vollen Einsatz! Buschbachers  „Schlingel „ hatte gleich zu Anfang ein bißchen Schwung und landete im Goldfischteich. Innerlich von Speis und Trank gewärmt, genossen wir die gesellige Stimmung auf der Hundewiese.

Helings betonten ausdrücklich,  daß jeder Anwesende Gast sei.  Sie hatten einen kleinen Spendenkrug für „Laborbeagle“ hingestellt und wer wollte, konnte sich auf diese Weise erkenntlich zeigen.  Es ist eine tolle Summe von € 300,00  zusammengekommen.

Als Fazit haben alle betont, - es war ein sehr schöner, ideenreicher Beagle-Jahresbeginn, an dem die Ausrichter keine Mühe und Arbeit gescheut haben, schon Tage vorher mit den Vorbereitungen zu beginnen.

„Vom Putzen der Küche mal abgesehen, liebe Beate!“

Wir bedanken uns ganz herzlich für den schönen Tag. Eure Organisation war vortrefflich und ich glaube, alle sind beeindruckt von Eurer Gastfreundschaft nach Hause gefahren.

Inge Behlert mit Lester.

PS: Nicht nur Schlingel nahm ein Bad. Auch Kito und Lino haben die Tragfähigkeit der dünnen Eisschicht getestet.