Beagle-Wanderung am Walberla – dem Berg der Franken.

Brigitta und Helmut Matuska mit Jenny hatten zur Beagle-Wanderung eingeladen und am Wanderparkplatz in Kirchehrenbach fanden sich 26 Personen und 18 Beagles ein.

Brigitta Matuska begrüßte die angekommenen Wanderer mit Süßkirschen und einem fränkischen Gebäck, dem „Urrädla“. Für die Nichtfranken, das Urrädla, auf hochdeutsch Uhrrädchen, ist ein extrem dünn ausgezogener Teig, der im Uhrzeigersinn mit einem Kochlöffelstiel gedreht, schwimmend in heißem Fett ausgebacken und dann dick mit Puderzucker bestäubt wird.

Der Abmarsch war für 10.00 Uhr vorgesehen und H.Matuska begrüßte alle Teilnehmer herzlich und erläuterte den Wanderverlauf. Für diejenigen, die nicht aufsteigend wandern wollten, war ein ebener Weg vorgesehen. Nach ca. 20 Min. trennte sich die Gruppe. B.Matuska führte den größeren Teil der Wanderer auf einem ebenen Weg am Fuß des Walberla, H. Matuska hatte den Anstieg und die Bergführung übernommen. An der Weggabelung machte das Handy von K.H. Richter die Runde und die ganze Meute gratulierte unserem daheim gebliebenen 1. Vorsitzenden und Happy-Birthday-Ständchen zum Geburtstag. 

Der Walberla ist mit 514 m die Nordkuppe der Ehrenbürg, ein 531,9 m hoher Zeugenberg im Vorland der Fränkischen Alb und liegt im oberfränkischen Landkreis Forchheim. 

10 Personen und Buschbacher’s Enkel im Gepäck auf dem Rücken des Vaters begannen den Anstieg. In sehr moderatem Tempo wanderten wir auf gut befestigten Wegen. Urplötzlich war aber unser Weg abgeschnitten, denn eine Schafherde hatte sich inmitten der Wiese breit gemacht und der Schäfer meinte ungerührt, wir sollten einen anderen Weg gehen. H. Matuska, übrigens ein exzellenter Wanderführer, der uns sehr viel über die Geschichte der Landschaft und die Geologie nahebrachte, ließ sich nicht beirren und führte uns auf einem Nebenweg wieder auf den eigentlichen Weg zurück und so erreichten wir das Hochplateau der Ehrenbürg. Unser Weg führte über wunderschöne Wiesen, sog. Trockenrasen, und wir konnten seltene Pflanzen, insbesondere Orchideen, bewundern. An der Walburgiskapelle vorbei, die wir wegen Einsturzgefahr leider nicht besichtigen konnten, hatten wir einen herrlichen Ausblick nach Westen und Nordosten, konnten am Horizont Nürnberg, Erlangen und sogar Bamberg erkennen. H. Matuska zeigte uns den Zwillingsfelsen und die Steinerne Frau, er erklärte, daß das Hochplateau 36 ha groß eine bronzezeitliche, frühkeltische Zentralsiedlung mit bis zu 16.000 Bewohnern war. Wir gönnten uns noch einen letzten Blick in die weite Landschaft und traten den Rückweg an.

Nach ca. 2 Std. hatten wir unseren Ausgangspunkt wieder erreicht und im Restaurant „Zum Walberla“ waren Tische reserviert. Die Slow-Beagler waren auch nur kurz vor uns eingetroffen und so konnten wir zusammen zu Mittag essen. Brigitta Matuska überraschte uns noch mit kleinen Hundeleckerlitüten.

Um 15.00 Uhr verabschiedeten sich die Letzten, ein sehr schöner Tag war zuende.

Wir bedanken uns bei Familie Matuska für diese überaus interessante Wanderung. Wir haben viel gelernt und sehr schöne Eindrücke mit nach Hause genommen.

Inge Behlert mit Josie und Lester