Polizeibeagle

Unter einem Polizeihund stellt man sich eigentlich immer große, kräftige und respekteinflößende Hunde vor. Meisten vom Typ Schäferhund.

In München beschreitet man neue Wege.  Ein hannoveranischer Schweißhund und ein Beagle haben ihre Ausbildung in der Polizeihundestaffel aufgenommen.

Nicht Rauschgift, Sprengsoff oder Leichen sollen sie aufspüren, sondern flüchtige Straftäter.

Hunde der Rettungshundestaffeln könnten das auch, ihnen ist es aber aufgrund der Gesetzeslage nicht gestattet.

Also bildet die Polizei eigene "Mantrailer" aus.

Gesehen in: München TV.

Hier ein Videoclip zu dem Thema:  http://www.muenchen-tv.de/gesellschaft/Welpen_im_Staatsdienst-3200.html

Hier die Textversion: http://www.muenchen-tv.de/polizeiticker/Einsatz_von_Personensuchhunden_bei_der_Muenchner_Polizei-86406.html

Das sagt die Abendzeitung dazu.

Die Supernasen: Münchens Mantrailer von morgen

  • Foto: Gregor Feindt
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  • Der kleine Beagle Lilly mit Herrchen Andreas Dindorf (links) und der Hannoversche Schweißhund Buddy mit seinem Diensthundeführer Andreas Stadler.

Die Polizeihunde Buddy und Lilly werden zu „Mantrailinghunden“ ausgebildet. Mit ihrer feinen Nase sollen sie später Straftäter oder Vermisste aufspüren können.

MÜNCHEN  -  Sie sind weich, haben Schlappohren und viel zu große Pfoten für ihren kleinen Welpenkörper. Doch auch wenn Lilly (15 Wochen) und Buddy (11 Wochen) im Moment einfach nur zuckersüß sind – schon bald werden sie die Geheimwaffe der Münchner Polizei sein. Für die zwei Welpen hat gerade die Ausbildung zum „Mantrailinghund“ begonnen – sie sind die ersten Polizeihunde in der Landeshauptstadt, die ein solches Training durchlaufen. Bis zu eineinhalb Jahre kann es dauern, bis der Beagle und der Hannoversche Schweißhund eingesetzt werden können. Ihr Job: Straftäter oder Vermisste aufspüren.

Dabei hilft ihnen ihr feiner Geruchssinn. Jeder Mensch verliert pro Minute 40 000 mikroskopisch kleine Hautteilchen – und hinterlässt damit seine individuelle Geruchsspur. Und genau die können Lilly und Buddy riechen. Auch dann noch, wenn der Mensch, den sie gezielt aufspüren sollen, schon lange wieder weg ist. Vier Tage alte Spuren können die Supernasen erschnüffeln. In Einzelfällen gelang es Mantrailinghunden sogar, noch zehn Tage später die Witterung aufzunehmen.