Im Eselsburger Tal.

Trotz einem einheitlich grauen Himmel und einem Wetterbericht, der nichts Blaues versprach, machten wir uns auf den Weg um nach Herbrechtingen zur Wanderung im Eselsburger Tal zu fahren, zu der Fam. Flach eingeladen hatte. Wasserdichte Jacken, Schuhe und Schirme hatten wir dabei und konnten sie auch gut gebrauchen. Am Treffpunkt angekommen warteten schon viele liebe Bekannte mit ihren Beagles, teilweise von weiter angereist, aus Bayreuth, Vogt oder FFB. Sowie unsere neue Präsidentin Christine Kaltenbach. Nachdem Fr. Flach an die Teilnehmer ganz reizende Stofftäschchen mit dem Konterfei von Dana, sowie Leckerlie für Mensch und Hund verteilt hatte machten wir uns auf den  Weg Richtung Buigen, von wo aus man eine gute Sicht nach Herbrechtingen  genießen konnte. Weiter ging es unter Lindenbäumen, vorbei an Pferdekoppeln  wo sich aflinger und Ponys tummelten. Wir kamen am Fischerfelsen vorbei, der bei Trockenheit zum Klettern einladen würde. Der Weg zur Buigenhütte wurde nicht gegangen, da der Aufstieg, aber mehr noch der Abstieg wegen der vielen Regenfälle in den letzten Tagen sehr rutschig gewesen wäre. Wer schon dort oben war, weiß, dass man eine tolle Aussicht auf Brenz, Eselsburg sowie die gegenüberliegenden Hügel hat. An der Brenz entlang laufend erreichten wir eine Holzbrücke, wo die Beagles ein reinigendes Bad nehmen konnten, was viele nutzten und auch nötig hatten. Dort in der Uferwiese wurden C. Kaltenbach sowie ihre Hündin Rainy jeweils von einer Biene gestochen. Da Mirjam Mader sofort mit Rescue- Tropfen zur Stelle war konnten die beiden ungehindert ihren Weg fortsetzen. Hier trennten sich die Slowbeagler von den Bergsteigern. Erstere wanderten auf dem Fahrweg Richtung Herbrechtingen um es sich im Gasthof „Grüner Baum“ gemütlich zu machen. Die größere Gruppe ließ sich von H. u.Fr. Flach auf die gegenüberliegenden Hügel führen, wo es mal hinauf und wieder hinab ging. Vorbei ging es am bekanntesten Merkmal des Eselsburger Tals, den „Steinernen Jungfrauen“. Dies sind zwei schlanke Felsnadeln, um deren Entstehung es eine schöne Sage gibt. Der hohe Bekanntheitsgrad dieses markanten Felsengebil-des hat dazu beigetragen, dass „onsre Jongfraua“ zum Wahrzeichen Herbrechtingens geworden sind. Eine üppige Juravegetation mit wildem Pfefferminz und Thymian, Glockenblumen, Disteln und Graslilien, sowie seltene Schmetterlinge wie Schwalbenschwanz und Schachbrett erfreuten die Augen der Wanderer. Dazwischen lag der natürliche Dünger in Form der Hinterlassenschaft durchziehender Schafherden.
Bei der anschließenden Einkehr im Gasthof „Grüner Baum“ gab es leckeres Essen, wie z.B.Schweinelendchen m. Pfifferlingen, kühle Getränke, sowie Apfel-od.Rhabarberkuchen als Nachspeise, sowie eine immer freundliche Bedienung, die auch viel Geduld mit den herumliegenden Beagles hatte.

Schönen Dank an Fam. Flach für das gute Gelingen, der Schwabe würde auch sagen: „Net gschimpft isch globat gnua“!


Statistische Daten:  Teilnehmer: 30, Beagles   : 12, Andere    :  3  

J. Guglhör