Vom Staudacher Moor zur Tiroler Ache

Am Samstag, den 13.04.2013 haben uns Gabi und Franz Slodzyk, mit Ashley und Bonni, zu einer Wanderung im Chiemgau eingeladen.

Die Wanderung erfreute sich großen Zuspruchs und so trafen sich 26 Beagler mit ihren Hunden am Gasthof Ott in Staudach. Nach einer ausgiebigen Begrüßungsrunde, viele hatten sich lange nicht gesehen, ging es erst durch Wiesen weiter in Richtung Moor. Am Wegesrand wuchs der Bärlauch und die ersten Früjahrsblüher.

Das Wetter meinte es gut mit uns und so konnten wir bei Sonne und Wolken und auch etwas frischen Wind, die Frühlingsblumen genießen. Das Auge erfreuten die hübschen lila Leberblümchen, die so zart aus dem braunen Laub hervor schauten, aber auch Märzenbecher, Schneeglöckchen und Schlüsselblumen konnten wir sehen.

Die Landschaft des Hochmoores hat sich seit der Eiszeit natürlich entwickelt und ist durch menschliche Nutzung verändert worden. Das Wasser in den Gräben hat eine typische bernsteinfarbene Färbung, die sich auch bei einigen unserer Hunde später zeigte. Im Sommer gibt es auf den Wiesen noch seltene Pflanzen, wie Knabenkraut, den kleinen Sonnentau und auch Wollgras zu sehen. Wegen der seltenen Blumenvielfalt und den Bodenbrütern werden die Wiesen nur einmal im Jahr gemäht. Im Herbst, wenn die Erika blühen ist die Wanderung sicherlich auch sehr lohnend.

Die Hunde mussten zwar angeleint bleiben, da es sehr viel Wild und im Frühjahr Bodenbrüter gibt und das Gebiet auch als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist, das tat aber der Freude keinen Abbruch. Die zwei Moorwege sind als Naturerlebnispfad bezeichnet mit verschiedenen Stationen zum Moor und der Umgebung.

Mein Mann musste mit unserer Beauty eine andere Route wählen, da Beauty noch läufig ist. Da das Moor sehr beliebt ist bei Gassigehern musste auch die kurze Tour abgebrochen werden.

Im Bereich des großen und kleinen Moorrundweg sind auch Hundetoiletten ausgebracht und Beschreibungstafeln mit sehr guten Hinweisen über die Entstehung und Nutzung des Moores.

Nach ca. des halben Weges, an der Tiroler Ache, wurden zum Gruppenfoto gerufen, das natürlich durch die verschneiten Gipfel der Chiemgauer Berge im Hintergrund noch aufgewertet wurde.

Da unsere Hunde ein gutes Tempo vorgelegt haben, trafen wir schon nach zwei Stunden am Gasthof Ott ein und freuten uns auf eine gute bayrische Küche. Für uns waren extra Tische reserviert worden, so das mit der Bestellung der Getränke und Speisen sofort losgelegt werden konnte.

Bei der Wanderung waren wieder viele neue Gesichter dabei. Viele nutzten die Gelegenheit, sich mit alten Bekannten auszutauschen, aber auch neue Kontakte zu knüpfen.

Familie Schulze belegte mit ihren Beagles vom Coselpalais einen ganzen Tisch, die Familie wächst. Wir waren mit vier Beaglen aus unserer Zucht vertreten. Eine Tochter von Eika kam mit ihren Herrchen und Frauchen aus Landshut angereist. Die Gastgeber Beagle sind auch Eikas Kinder, mit den Gastgebern pflegen wir einen engeren Kontakt.

Nach dem sehr schmackhaften und reichhaltigen Mittagessen traten die meisten ihre Heimreise an.

Alle waren der Meinung, dass es eine sehr schöne Wanderung gewesen war, für alle gut zu bewältigen und mal in einer ganz neuen Gegend.

Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder.

Das brachte auch unsere Vorsitzende, Christine Kaltenbach, mit ein paar Dankesworten zum Ausdruck.

Alles in Allem eine gelungene Wanderung in neuem Gebiet.

(Angela Liebethal mit den Beagles vom Liebethal)