Wanderung zur Burgruine Neideck.

Monika und Bernhard Lengenfelder mit Carlos und Kansas hatten zur Beagle-Wanderung in der Fränkischen Schweiz eingeladen, eine Ecke, die für uns neu war. Auf dem Parkplatz beim Freibad in Streitberg fanden sich 45 Personen und 33 Beagles ein, die von Monika mit einem fränkischen „Schmalzküchla“ begrüßt wurden. Heinrich Heling begrüßte die Meute und Bernhard gab noch einige Erläuterungen zur Wegstrecke bekannt.

Um 10.30 Uhr marschierten wir los, Ziel war die Burgruine Neideck, die oberhalb des Wiesenttales mit ihrer imposanten Größe, den erhaltenen Mauerresten und dem Wohnturm thront. Die Dauer der Wanderung war auf 1 ½ Std. bis 2 angesetzt, je nachdem, wie lange wir uns bei der Burgruine aufhalten. Auf schattigen Waldwegen wanderten wir gemütlich, nur mit einer kurzen Steigung hinauf zur Burgruine. Es bot sich an, in dem archäologischen Park eine Rast einzulegen und die Hunde mit Wasser zu versorgen. Von hier aus bot sich eine schöne Aussicht auf das kleine Städtchen Streitberg. Ganz besonders wurden die belohnt, die sich nicht scheuten, auf Gittertreppen hoch in die Ruine zu steigen. Die Aussicht in die Fränkische Schweiz mit seinem sich dahinschlängelnden Flüsschen Wiesent war grandios. Das tiefenscharfe Licht ließ Wälder und die kleinen Dörfer mit ihren heimeligen Fachwerkhäusern zum Greifen nah erscheinen. In dem ehrwürdigen Gemäuer wurde das Gruppenfoto geschossen. Die Meute sammelte sich und weiter ging es auf schattigen Wegen durch einen kühlen Mischwald nach Niederellendorf.

Ein kleiner Brunnen mit reizenden Bronzefiguren ludt zum Saufen für die Hunde ein, einige ließen es sich nicht nehmen, direkt aus dem Stand reinzuspringen. Wir durchquerten den Ort, schlenderten über saftige grüne Wiesen zur Wiesent mit ihrem glasklaren Wasser. Hier wurde sich noch einmal erfrischt und kurz darauf waren wir wieder an unseren Autos angekommen. 

Im Hotel „Goldener Stern“ in Muggendorf waren auf der Terrasse Plätze reserviert. Monika Lengenfelder hatte eine kleine Speisenkarte vorbereitet und so bekam Jeder in einer Rekordzeit sein Mittagessen. Die fränkischen Spezialitäten wurden voll ihrem Ruf gerecht, aber auch so mancher Karibikbecher wurde verdrückt. Als sich alle entspannt auf ihren Bänken zurückgelehnt hatten, verteilte Monika noch Leckerlietüten für die Hunde und was ganz besonders witzig war, den Verschluß zierte eine Büroklammer in Form eines Hundeknochens.

Gegen 16.00 Uhr löste sich die Gruppe auf, auch wenn es noch so viel interessanten Gesprächsstoff gab.

Moni und Bernhard, das habt Ihr wieder toll gemacht und wir sagen Euch einfach nur Danke.

(Inge Behlert mit Josie und Lester)